Dummy-Workshop

Dummy-Workshop

Beim Dummytraining werden Hunde im Gelände zum Apportieren ausgebildet, wobei statt der angeschossenen oder toten Jagdbeute eine Attrappe (Dummy) verwendet wird.
Das klassische Dummytraining besteht aus drei Bereichen:
  • Einweisen: Beim Einweisen wird der Hund zu der Beute gelotst. In dem Fall hat der Hund nicht gesehen, wo das Dummy hingefallen ist.

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  • Frei- Verlorensuche: Hier muß der Hund völlig selbständig einen großen Bereich absuchen. Weder Hund noch Hundeführer wissen wo die Beute liegt.

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  • Markieren: Beim Markieren sieht der Hund den fallenden Dummy und muss die Stelle merken. Es können auch mehrere Dummys geworfen werden und alle Fallstellen muß sich der Hund merken und dann alle Dummys nacheinander zum Hundeführer bringen.

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Dummyarbeit macht viel Spaß, ist abwechslungsreich und fordert den Hund geistig und körperlich! Wir trainieren als reine Freizeitbeschäftigung für den Hund.
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Termin: wird noch bekannt gegeben   10.00-15.00 Uhr
Teilnahmegebühr: 75,00 €
Kontaktformular     oder
Nicole Lehmann 0173/6206184
Weitere Infos kommen per Mail


Mantrailing-Workshop

Mantrailing-Workshop

Mantrailing ist die Personensuche unter Einsatz von Gebrauchshunden, die Mantrailer oder Personenspürhunde genannt werden. Dabei wird der hervorragende Geruchssinn der Hunde ausgenutzt.
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Der Unterschied zwischen einem Mantrailer und anderen Suchhunden besteht darin, dass der Mantrailer bei der Suche verschiedene menschliche Gerüche voneinander unterscheiden kann und sich trotz vieler Verleitungen ausschließlich an den Geruchsmerkmalen der gesuchten Person orientiert.
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Hund und Halter arbeiten beim Mantrailing zusammen und wachsen bei der Spurensuche zu einem Team zusammen. Mantrailing ist für Hunde jeden Alters geeignet.
Hinweis: Wir trailen just for fun, als sinnvolle Beschäftigunsmöglichkeit des Hundes im Freizeitbereich im Raum in Schauenburg, Baunatal, Melsungen und Kassel! Keine professionelle Mantrailer-Ausbildung! Dies erfordert viel Zeitaufwand und Erfahrung und wird von verschiedenen Rettungshundestaffeln auch im Bereich Kassel angeboten.
Alle weiteren Infos kommen dann per Mail.
Termin: Wird noch bekannt gegeben
Teilnahmegebühr: 75,00 € pro Mensch/Hund Team
Anmeldung oder
Nicole Lehmann 0173/6206184
Stefanie Thron 0176/63861024
Workshop körpersprachliches Longieren

Workshop körpersprachliches Longieren

Longieren mit Hund ist mehr als nur „im Kreis umherrennen“

Es ist eine lautlose Kommunikation zwischen Hund und Besitzer. Nicht nur wir lernen die Körpersprache des Hundes dadurch besser kennen, sondern auch der Hund lernt unsere Körpersprache besser zu verstehen.

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Eine Vertrautheit auf Distanz ist das Ziel!

Das körpersprachliche Longieren mit Hund ist eine gute Möglichkeit die Bindung zwischen Ihnen und Ihren Hund zu verbessern.

 

In dem Longierworkshop lernt der Mensch bei uns u.a.:

  • seinen Körper bewusster zu bewegen,klein
  • Kommunizieren ohne Stimme
  • seinen Körper bewusst einzusetzen
  • Blickkontakt mit dem Hund
  • mit Blicken leiten
  • die Kommunikation mit dem Hund zu verfeinern
  • die Körpersprache des Hundes besser zu verstehen und zu nutzen
  • dem Hund körpersprachlich Grenzen setzen

 

klein3In dem Longierworkshop lernt der Hund u.a.:

  • die Körpersprache des Menschen zu lernen
  • sich vom Mensch trotz Distanz leiten zu lassen
  • Grenzen zu akzeptieren
  • Bindung aufbauen und zulassen
  • Vertrauen

Was bringen Sie mit?

-gut sitzendes Brustgeschirr
-Schleppleine
-Leckerchen
-Spielzeug vom Hund

Termin: 12.03.2016   10.00-14.00 Uhr
Teilnahmegebühr: 45,00 €
Abmeldung: Kontaktformular oder
Nicole Lehmann 0173/6206184

 

Der Sheltie

Der Sheltie

Beschreibung: Shetland Sheepdog

Allgemeines Erscheinungsbild: Kleiner, langhaariger Arbeitshund von großer Schönheit, frei von Plumpheit und Grobheit, in der Bewegung geschmeidig und anmutig, Umrißlinie symmetrisch, so daß kein Teil unproportioniert erscheint. Das üppige Haarkleid, die üppige Mähne und Halskrause und ein schön geformter Kopf mit einem lieblichen Ausdruck verbinden sich zum idealen Erscheinungsbild.
Charakteristika:
Wachsam, sanft, intelligent, kräftig und lebhaft.
Wesen:
Liebevoll und verständig gegenüber seinem Herrn, reserviert gegenüber Fremden, niemals nervös

Geschichte: Shetland Sheepdog

Ursprünglich kommt der Sheltie von den vor Schottland liegenden Shetland-Inseln.
Hier wo auch die Shetland-Ponys und die kleinwüchsigen Shetland Schafe zu Hause sind, hatte er die Aufgabe, die Schafherden zusammen- bzw. von Hof und Garten fernzuhalten. Erst seit 1840 kennt man den kleinen Hund der Shetland Inseln näher. Anfang des 20. Jahrhunderts trat er von Schottland aus als Show- und Familienhund seinen Siegeszug in der ganzen Welt an. Um seine Hüteeigenschaften zu verbessern, wurden Collies mit eingekreuzt, daher auch die Ähnlichkeit mit dieser Rasse. In unserer heutigen Zeit wird der Sheltie nur noch sehr selten zum Hüten genommen, dennoch haben sich einige Liebhaber für den Sheltie extra Schafe oder Gänse zum Hüten angeschafft und hier beweist der Sheltie, daß er ein sehr gelehriger und intelligenter Hund ist. Es gibt sogar Shelties, die auf Grund ihres Körpergewichtes und ihrer Intelligenz zu Rettungs- und Lawinensuchhunden ausgebildet wurden und auch eingesetzt werden.

Haarkleid: Shetland Sheepdog

Doppelt, das äußere Deckhaar besteht aus langem, hartem und geradem Haar. Unterwolle weich, kurz und dicht. Mähne und Halskrause sehr üppig. Vorderläufe gut befedert.
Hinterläufe oberhalb der Sprunggelenke stark, unterhalb ziemlich kurz/glatt behaart. Das
Gesicht kurz-/glatthaarig. Das Fell soll den Körper angepasst sein und nicht die äußeren
Linien des Hundes dominieren oder beeinträchtigen. Kurzhaarige Exemplare sindhöchst unerwünscht.
Farbe:
Zobelfarben:
Reinfarben oder in Schattierung von hellem Gold bis zum satten Mahagoni, wobei die Schattierung kräftig getönt sein soll. Wolfsfarbe und grau sind unerwünscht.
Tricolour:
Tiefschwarz am Körper, vorzugsweise mit satten lohfarbenen Abzeichen.
Blue-merle:
Klares, silbriges Blau, mit schwarzer Sprenkelung und Marmorierung. Satte lohfarbene
Abzeichen werden bevorzugt, ihr Fehlen wird nicht bestraft.

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Grosse schwarze Flächen, schiefergrauer oder rostfarbender Anflug, sowohl im Deckhaar wie auch in der Unterwolle sind höchst unerwünscht. Der Gesamteindruck muß von Blau geprägt sein.
Schwarz-weiß und schwarz mit Loh sind ebenfalls anerkannte Farben. Weisse Abzeichen dürfen (außer bei schwarz mit loh) als Blesse, am Halskragen, an der Brust, an der
Halskrause, an den Läufen und an der Spitze der Rute vorhanden sein. Das Vorhandensein all
dieser oder einiger dieser weißen Abzeichen soll bevorzugt werden (außer bei schwarz mit loh); das Fehlen dieser Abzeichen soll nicht bestraft werden. Weiße Flecken am Körper sind höchst unerwünscht.

 VDH
Fotos: Jolina (Besitzer Wolfgang Lindner)
Neuigkeiten 2016

Neuigkeiten 2016

 Die Neuheiten 2016 bei Simply Dogs

Intensivkurse:

Workshops:

  • Mantrailing am 05.03.2016 in Schauenburg
  • Dummy am 19.03.2016 in Schauenburg
  • Longieren 20.02.2016 in Schauenburg
  • Tricks
  • Kind & Hund am 04.04. + 05.04.2016 in Melsungen / 18.07. + 19.07.2016 in Schauenburg
  • Die Körpersprache des Hundes  am 06.02.2016 in Schauenburg
  • Dogdancing

Themenabend

Alle weiteren Infos bekommen Sie per Mail!
Einfach die *Anmeldung* ausfüllen, für welchen Intensivkurs,Workshop oder Themenabend Sie
sich interessieren.

Die Philosophie unserer Hundeschulen:

Die Philosophie unserer Hundeschulen:

Eine allgemeine Bedienungsanleitung werden Sie bei uns nicht finden, denn jedes Training wird individuell an die Bedürfnisse der einzelnen Charaktere angepasst, sei es Hund oder Mensch 😉
Wir analysieren auf Grundlage der bekannten Vergangenheit, des aktuellen Zustandes und erarbeiten mit Ihnen zusammen individuelle Trainingspläne. Denn: Nichts ist authentischer und wirkungsvoller als der sichere Auftritt des Menschen.
Die Pläne werden auf Basis positiver Verstärkung aufgebaut. Warum? Positives wird im Gehirn besser verknüpft und Erlerntes durch positive Verstärkung wird später lieber und sicherer abgerufen.

 

Bolonka Zwetna

Bolonka Zwetna

Beschreibung: Bolonka Zwetna (Bolonka Zwetna (nationale Rasse))

GESAMTERSCHEINUNG: Klein, leicht gestreckter, harmonischer Körperbau. Durch das üppige Haarkleid und die auffälligen Farben wirkt die Rasse elegant. Niedlicher, gefälliger Gesichtsausdruck.
Die Farben des Bolonkas sollen nicht an Shih Tzu oder Pudel erinnern.

WESEN: Anhänglicher Hund mit lebhaftem Temperament und ausgeglichenem Charakter

Geschichte: Bolonka Zwetna (Bolonka Zwetna (nationale Rasse))

Gründungsrassen waren unter anderem Bologneser, Shih Tzu und Lhasa Apso. Mit der Zucht wurde 1951 begonnen, als man in Russland eine eigene nationale Zwerghunde-rasse schaffen wollte.
In Leningrad legten kynologische Experten der Leningrader Jagd- und Fischerei-gesellschaft (LODIR) durch strenge Auslese auf Phänotyp den Rahmen für das rassetypische Erscheinungsbild fest.
Die wichtigsten Rassemerkmale waren die geringe Größe von 20 bis 24 cm und eine breite Palette von Unifarben. Im Jahr 1964 wurde der erste Rassestandard für den Tsvetnaya Bolonka erstellt. 1966 wird der Rassestandard durch den kynologischen Rat des sowjetischen Landwirtschaftsministeriums bestätigt. 1973 trifft in Moskau das „Moskauer Exekutivkomitee“ die Entscheidung, aus der Abteilung „Gesellschafts- und Begleithunde der Gesellschaft Swerdlowsk interdistrict“ die „Moskauer Gesellschaft der Hundeliebhaber (MGOLS)“ zu gründen. Durch aktives Zuchtgeschehen und fruchtbarer Zusammenarbeit mit Leningrader Kynologen wird MGOLS zum wichtigsten Zentrum für den genetischen Aufbau der Rasse Bolonka zwetna.
Als in den 80er Jahren die Popularität der Rasse wächst, entstehen Rassehundevereine und Zuchtstätten. Es wird ein nationaler Zuchtverein für die Rasse Bolonka zwetna“ gegründet.

Haarkleid: Bolonka Zwetna (Bolonka Zwetna (nationale Rasse))

Lang, seidig, glänzend, dicht; gut entwickelte Unterwolle; Haar am ganzen Körper gleich lang; dicht und schwer große Locken oder Wellen bildend. Große Locken werden bevorzugt

Farbe: Jede Farbe erlaubt, außer weiß und gescheckt. Kleine weiße Abzeichen auf Brust und Zehen werden toleriert

VDH

 Foto : VDH
Flat-Coated Retriever

Flat-Coated Retriever

Aussehen

Der Flat-Coated Retriever ist mittelgroß, hat ca. 56 bis 61 cm Schulterhöhe, kräftige Knochen und ist von ansprechender Eleganz. Sein Gewicht beträgt ca. 25 bis 35 kg. Er soll weder schwerfällig noch übertrieben schlank wirken. Das Fell ist mittellang und meist glatt anliegend, leichte Wellen kommen vor und werden akzeptiert. Die Farbe ist schwarz, selten auch leberbraun. Der schlanke Kopf hat nur einen leichten Stop in Augenhöhe. Die Augen sind mittelgroß, dunkel bis haselnussbraun, mit einem intelligenten Ausdruck. Der Flat hat eine breite und tiefe Brust. Die muskulöse Hinterhand ist gut gewinkelt mit tief angesetztem Sprunggelenk. Die Rute ist gut behaart und wedelt fast immer. Das dichte, seidige Fell hat gute Unterwolle und bedarf relativ wenig Pflege.

Charakter

Der Flat-Coated Retriever ist ein aktiver Hund, der Beschäftigung liebt und gerne etwas lernen möchte. Er ist lebhaft bis temperamentvoll, ohne hektisch zu sein. Ein sicheres und freundliches Wesen zeichnet ihn aus. Er ist kinderlieb und passt sich gut in die verschiedensten „Menschenrudel“ ein. Voraussetzungen hierfür sind Liebe zum Hund und die Zeit für diesen. Im Zusammenleben mit seinen Menschen ist er sehr daran interessiert, ihnen zu gefallen. Die Engländer nennen diese Eigenschaft „will to please“.
Wasser ist seine große Leidenschaft. Das kann man wörtlich nehmen, als Junghund macht er selbst um Matschpfützen keinen Bogen. Er sollte ausgiebig Möglichkeit zum Schwimmen bekommen.

Die Geschichte der Rasse

Der Flat-Coated Retriever wurde um das Jahr 1850 zum ersten Mal gezüchtet und war um die Jahrhundertwende der beliebteste Apportierhund in England, besonders bei den dortigen Wildhütern.

Der Ursprung der Rasse geht auf den gemeinsamen Stammvater aller Retrieverahnen, den „Saint John´s Dog“ zurück. Dieser kleine Neufundländer war ein kräftiger, ausdauernder Schwimmer und wurde von Seeleuten etwa Mitte des 18. Jahrhunderts nach England gebracht und vermutlich mit Setter, Sheepdog und Water-Spaniel gekreuzt.

Seit 1980 wird der Flat auch in Deutschland gezüchtet. Im Deutschen Retriever Club (DRC) beheimatet, konnte ihm die Kombination von Schönheit und Leistung erhalten werden.

Ausbildung

Über eins muss man sich vor dem Kauf eines Hundes im Klaren sein: Jeden Hund, den man nicht unter dem Arm tragen kann, muss man e r z i e h e n!

Der Flat-Coated Retriever gehört zu den leichtführigen Hunderassen, jedoch kann die Verspieltheit des Junghundes am Anfang ein Konzentrations- und Ausbildungshindernis sein. Er benötigt eine konsequente, liebevolle Erziehung. Lassen Sie sich von dem treuen Blick nicht täuschen, der Hund weiß genau, was er soll. Er ist sensibel und mag keinen harten Ausbildungsdrill. Ein fantasievoller Ausbilder macht ihm das Lernen zum Vergnügen.

Apportieren ist neben der Wasserfreudigkeit die zweite Leidenschaft des Flat-Coated Retrievers.

Mit Gefühl und systematisch aufgebauter Erziehung entwickelt diese Rasse ungeahnte Fähigkeiten. Dies macht das Leben für einen Flat-Besitzer niemals langweilig.

Der Jagdhund

Der Flat-Coated Retriever ist ein passionierter Jagdhund, ehemals gezüchtet für die Arbeit nach dem Schuss.
Er ist ein sehr guter Apporteur mit einem unermüdlichen Finderwillen. Er sucht sehr gut unter der Flinte, arbeitet aber auch hervorragend selbstständig seinem Führer zu. Er ist kein Vorsteher, trotzdem zeigt er seinem kundigen Besitzer das Wild an. Seine Wasserfreude macht ihn zu einem ausgezeichneten Entenjäger. Durch seine rassetypische Weichmäuligkeit ist er auf Niederwildjagden gern gesehen. Bei Nachsuchen auf Schalenwild leistet er exzellente Arbeit, sollte allerdings eher für Totsuchen verwendet werden. Er jagt nicht laut, besitzt aber oft eine ausreichende Wildschärfe.

Unter dem Strich ist er eine überlegenswerte Alternative für alle Jäger, die zusätzlich einen Hund möchten, mit dem sie außerhalb der Jagdsaison gut und stressfrei zusammenleben können. Von dieser Rasse profitiert die ganze Familie, denn ihre Fähigkeiten und Anpassungsbereitschaft beschränken sich nicht nur auf die eines Jagdgehilfen.

Alternative Ausbildung

Durch den bereits erwähnten Finderwillen wird der Flat auch als Such- und Spürhund für Sprengstoffe und Rauschgift gern eingesetzt. Sein hoher Spieltrieb, die Menschenfreundlichkeit, seine Nervenstärke ebenso wie die angeborene Neugier machen seinen Einsatz auch in schwierigem Gelände möglich. Als Lawinen-, Rettungs- und Sanitätshund leistet er ebenfalls gute Dienste. Die Liebe zu seinem Besitzer motiviert ihn zu Höchstleistungen.

Hundesport in Form von Agility, Breitensport oder Flyball sind für den Flat als Familienhund eine gern angenommen Alternative zur „ernsten“ Arbeit und stellen ein breites Betätigungsfeld dar.

Die klassische Beschäftigung für einen „Familien-Flat“ ist jedoch die Dummyarbeit. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf dem Apportieren. Es wird ein Dummy benutzt, das ist ein weiches Apportel, das ursprünglich aus England kommt.
Dem Hund werden die unterschiedlichsten Apportieraufgaben unter den verschiedensten Geländebedingungen, zu Lande und zu Wasser gestellt. Deren Lösung erfordert ein Höchstmaß an geistiger und körperlicher Fitness und ist genau das Richtige für den Flat. Im Deutschen Retriever Club werden die Hunde gezielt in gemeinsamen Übungsgruppen dafür trainiert, und es gibt viele Dummyprüfungen für alle Ausbildungsstufen im In- und Ausland.

Alle diese Möglichkeiten erfordern jedoch Zeit, Spaß am gemeinsamen Lernen mit dem Hund und Eigeninitiative vom Flatbesitzer. Bietet man seinem Hund nichts von all dem oben genannten als sinnvolle Beschäftigung, wird er sich unter Umständen selbst einen Ersatz suchen, und der wird nicht immer die Zustimmung seines Besitzers finden.

Anforderungen an den Hundebesitzer

Wenn Sie ein unternehmungslustiger, beweglicher Mensch sind, fühlt sich ein Flat in Ihrer Nähe wohl. Falls Sie jedoch den ganzen Tag berufstätig sind, ist dieser Hund nicht für Sie geeignet. Zur Zwingerhaltung ist diese Rasse ebenfalls ungeeignet, die Hunde kümmern und machen wenig Freude. Am liebsten hat der Flat-Coated Retriever Menschen, denen er sich vollkommen anschließen darf. Eine Familie mit Kindern kann bei seiner Verspieltheit ideal sein, aber genauso bleibt er nach einem Spaziergang einmal alleine zu Hause und schläft ausgiebig.

Andere Tiere

Bei guter Sozialisierung ist er ein freundlicher Spielpartner für große und kleine Hunde. Als Zweithund wächst er problemlos in die Familie hinein und verbündet sich schnell mit dem „Alten“. Der Flat verträgt sich mit allen Tieren des Hauses. Wie immer braucht man als Mensch nur etwas Fingerspitzengefühl für die erste Begegnung. Er ist ein angenehmer Begleiter zu Pferd und ein toleranter Mitbewohner für die eigene Katze.

Gesundheit

Die maximale Lebenserwartung beträgt ca.10 bis 12 Jahre. Natürlich gibt es auch ältere Hunde. Der Flat-Coated Retriever ist ein gesunder und robuster Hund. Mit Gelenkserkrankungen wie HD oder ED hat er so gut wie keine Probleme. Sicherlich liegt seine Gesundheit auch darin begründet, dass er im Deutschen Retriever Club unter sehr strengen Zuchtbestimmungen gezüchtet wird.

Der Flat-Coated Retriever im Deutschen Retriever Club

Nur wenige schaffen es, die Anforderungen des Zuchtvereines zu erfüllen. Zuchthunde werden auf Hüft- und Ellenbogenerkrankungen wie auch auf Augenerkrankungen prophylaktisch untersucht. Damit nur rassetypische Hunde in die Zucht kommen, wird der Charakter auf einem Wesenstest überprüft. Leistungsnachweise müssen durch Begleithund-, Dummy- und Jagdprüfungen erbracht werden. Das Exterieur wird durch einen VDH-Richter überprüft.

Im Jahr werden bundesweit ca. 250 bis 300 Welpen im Deutschen Retriever Club gezüchtet.

Die Zuchthündinnen leben in Privathaushalten als Jagd- und Familienhunde, und es gibt bei dieser Rasse keine „Zuchtstätten“ im eigentlichen Sinne. Es sind Einzelhunde, oder sie leben in kleinen Gruppen von 2 bis 3 Hunden mit ihren Menschen zusammen. Hündinnen dürfen in ihrem Leben nur 3 Würfe großziehen, wobei die Welpen fast ausschließlich aus Hausaufzuchten kommen. Dies gewährleistet eine liebevolle Aufzucht, gutes Sozialverhalten und eine optimale Bindung an den Menschen. Eine Beratung, auch nach der Abgabe der Welpen, ist für den verantwortungsvollen Züchter selbstverständlich. Im Gegenzuge ist es für den korrekten Welpenkäufer eine Selbstverständlichkeit, an den Gesundheitsuntersuchungen (HD/ED und Augen) auf Wunsch des Züchters, teilzunehmen. Beide Parteien handeln nur im Interesse des Hundes.

In der Aufzuchtszeit werden die Züchter von autorisierten und geschulten Beauftragten des Zuchtvereins besucht und überprüft, erst danach bekommen die Welpen ihre Ahnentafeln mit den Gütesiegeln des DRC, VDH, FCI und des JGHV.

Eine Wartezeit von einigen Monaten, bis der Hund bei Ihnen einzieht, müssen Sie manchmal einkalkulieren. Sie wissen schon – Lebewesen kann man nicht bei Bedarf aus dem Lager holen!

Nutzen Sie also die Wartezeit sinnvoll, besuchen Sie verschiedene Züchter, finden Sie „Ihren Züchter“ und wachsen Sie bereits in die Flatgemeinschaft hinein.

Lesen Sie auch den F.C.I. Rassestandard des Flat-Coated Retrievers.

Unsere aktuellen sowie eventuell geplante Würfe finden Sie hier.

Weitere Auskünfte zum Flat-Coated Retriever bekommen Sie beim Zuchtwart oder bei der Zuchtkommission.

Foto: Sunny ( Besitzerin Meike Seidel)

Körpersprachliches Longieren mit dem Hund

Körpersprachliches Longieren mit dem Hund

Longieren mit Hund ist mehr als nur „im Kreis umherrennen“

Es ist eine lautlose Kommunikation zwischen Hund und Besitzer. Nicht nur wir lernen die Körpersprache des Hundes dadurch besser kennen, sondern auch der Hund lernt unsere Körpersprache besser zu verstehen.

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Eine Vertrautheit auf Distanz ist das Ziel!

Das körpersprachliche Longieren mit Hund ist eine gute Möglichkeit die Bindung zwischen Ihnen und Ihren Hund zu verbessern.

 

In dem Longierkurs lernt der Mensch bei uns u.a.:

  • seinen Körper bewusster zu bewegen,klein
  • Kommunizieren ohne Stimme
  • seinen Körper bewusst einzusetzen
  • Blickkontakt mit dem Hund
  • mit Blicken leiten
  • die Kommunikation mit dem Hund zu verfeinern
  • die Körpersprache des Hundes besser zu verstehen und zu nutzen
  • dem Hund körpersprachlich Grenzen setzen

 

klein3In dem Longierkurs lernt der Hund u.a.:

  • die Körpersprache des Menschen zu lernen
  • sich vom Mensch trotz Distanz leiten zu lassen
  • Grenzen zu akzeptieren
  • Bindung aufbauen und zulassen
  • Vertrauen

Was bringen Sie mit?

-gut sitzendes Brustgeschirr
-Schleppleine
-Leckerchen
-Spielzeug vom Hund

Wann und wo? *zum Kursplan* momentan Winterpause
Kursgebühr:
Std/ 12,00 €   (8er Karte 84,00 €)
Anmeldung oder
Nicole Lehmann 0173/6206184

*NEU* ab März/April Longility: Longieren kombiniert mit Agility